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Continentale Betriebskrankenkasse
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Fakten

  • Selbständigen oder Existenzgründern bieten wir die  freiwillige Kranken- und Pflegeversicherung
  • Wählen Sie zwischen der Krankenversicherung mit oder ohne Krankengeld

Status

Erstellt am: 09-12-2015
Aktualisiert: 23-12-2016
Autor: Continentale BKK | ex

Existenzgründer (2017)

Wenn Sie als Selbstständiger einen Gründungszuschuss von der Agentur der Arbeit erhalten und in der ersten Phase das Arbeitslosengeld für sechs Monate weitergezahlt wird, gelten Sie als Existenzgründer. Innerhalb der ersten Phase erhalten Sie monatlich 300,00 Euro als Sozialversicherungspauschale. Diese soll der sozialen Absicherung  dienen, da Sie sich als Existenzgründer nun selber sozialversichern und entsprechende Beiträge in die Sozialkassen einzahlen müssen. Nach Ablauf dieser Förderfrist können Sie als Existenzgründer auf Antrag noch für weitere neun Monate die Sozialversicherungspauschale in Höhe von 300,00 Euro beziehen.

Bei der Berechnung der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge wird die Höchstbemessungsgrenze in Höhe von 4.350,00 Euro in 2017 herangezogen. Wenn Sie ein niedrigeres Einkommen nachweisen, dann räumt Ihnen der Gesetzgeber mit der Mindestbemessungsgrenze ab 1.480,50 Euro eine niedrigere Grenze ein. Das bedeutet, Sie zahlen in der Phase der Existenzgründung weniger Beiträge als ein Selbstständiger.

Bei der Berechnung Ihrer Einnahmen wird auch der Gründungszuschuss, nicht aber die Sozialversicherungspauschale in Höhe von 300,00 Euro hinzugerechnet.

Nachweise

Als Existenzgründer müssen Sie Ihre Einnahmen nachweisen. Da in der frühen Phase der Existenzgründung noch kein Einkommenssteuerbescheid vorliegt, wird Ihre zukünftige Einnahme aus der Selbstständigkeit geschätzt und dient mit anderen möglichen Einnahmen als Berechnungsgrundlage. Bei Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit, Renten oder andere Versorgungsbezüge reichen Sie bitte entsprechende Nachweise wie Gehaltsabrechnungen oder Rentenbescheide ein. Wir stufen Sie dann entsprechend unter Vorbehalt ein.
Bitte legen Sie uns Ihren ersten Einkommensteuerbescheid in Kopie umgehend vor. Sollten Sie zu viel an Beitrag in der Vergangenheit bezahlt haben, erstatten wir Ihnen den zu viel gezahlten Betrag zurück. Haben Sie zu wenige Beiträge gezahlt, dann müssen Sie diese für den vergangenen Zeitraum nachzahlen.