11.04.2019 Aktuelle Meldung:

Continentale BKK und BKK HENSCHEL Plus bündeln ihre Kräfte
Zum 1. Januar 2020 fusioniert die Betriebskrankenkasse HENSCHEL Plus aus Kassel mit der Continentale Betriebskrankenkasse in Hamburg.  >>

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Varizellen | Windpocken

Windpocken-Impfung

Varizelle-Zoster-Viren, Windpocken sind hochansteckend. Seit 2004 gehört die Impfung gegen Windpocken zu den von der ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen für Kinder und Jugendliche, die gleichzeitig mit den Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln kombiniert werden kann.

Varizelle-Zoster-Viren können trotz Ausheilung im Körper bleiben und im späteren Leben eine Gürtelrose (Zoster) verursachen.

Verläuft die Krankheit kompliziert, können weitere Krankheitsbilder auftreten wie bakterielle Superinfektion, Lungenentzündung, Erkrankungen des Nervensystems bzw. Gehirnentzündungen. Insbesondere bei Schwangeren kann sich ein komplizierter Verlauf auf die eigene und auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes auswirken.

Die mit juckenden Bläschen auf der Haut begleitete Krankheit dauert ca. 3 – 5 Tage. Sie klingt meistens unproblematisch ab, so dass die Behandlung aus der Linderung der Symptome besteht.
Allerdings unterscheidet sich der Verlauf bei Kindern von dem bei Erwachsenen. Erwachsene haben ein erhöhtes Risiko bezüglich Komplikationen und einer längeren Dauer der Krankheit.

Es gibt eine Impfempfehlung für Kinder, Jugendliche und bestimmte erwachsene Personengruppen.

Altersempfehlungen für Kinder:
In der Regel erfolgt eine Kombinationsimpfung Masern, Mumps, Röteln und Varizellen (MMRV).

  1. Impfdosis im Alter von 11 bis 14 Monaten
  2. Impfdosis im Alter von 15 bis 23 Monaten

Personengruppen:

  1. Frauen mit Kinderwunsch
  2. Patienten vor geplanter immunsuppressiver Therapie oder Organtransplantation
  3. Patienten mit schwerer Neurodermitis
  4. Personen mit engem Kontakt zu den unter Punkt 2. und 3. Genannten sowie berufsbedingte Impfempfehlungen für Personal im Gesundheitsdienst, insbesondere in den Bereichen Pädiatrie, Onkologie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Intensivmedizin und im Bereich der Betreuung von Immundefizienten sowie bei Neueinstellungen in Gemeinschaftseinrichtungen für das Vorschulalter.

Die Impfung erhalten Sie bzw. Ihr Kind in diesen Fällen unter Vorlage der Gesundheitskarte (siehe Infobox: Gesetzlicher Impfschutz).

Hinweis:

Wird die Impfung ausschließlich aus beruflichen Gründen notwendig ist der Arbeitgeber in der Regel für die Kostentragung zuständig. Hier gilt die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV).