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Pflegehilfsmittel

Fakten

  • Pflegehilfsmittel sollen Ihre tägliche Pflege und Versorgung durch Pflegepersonen im häuslichen Umfeld erst möglich machen.
  • Sie müssen nur eine Zuzahlung von zehn Prozent bis maximal 25 Euro leisten, wenn Pflegehilfsmittel keine Leihgabe sind.

Status

Erstellt am: 12-12-2014
Aktualisiert: 28-01-2016
Autor: LPL

Hilfsmittel in der Pflege

Die tägliche Pflege in den eigenen vier Wänden stellt Sie und Ihre Pflegeperson vor besondere Herausforderungen. Damit Sie diese bewältigen können und Ihre Pflege erleichtert bzw. erst möglich werden kann, gibt es bestimmte Pflegehilfsmittel wie Hausnotrufsysteme, Wanneneinsätze, bestimmte Griffe fürs Bad, Pflegebett, Rollstuhl, Gehhilfen und andere Dinge. Bereits im Rahmen der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst wird der Bedarf an den Pflegehilfsmittel erfasst und als Empfehlung  an unsere Pflegekasse weitergegeben. Dieses gilt auch für Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz mit Pflegestufe 0, die jedoch Hilfe bei der täglichen Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen.
Wir informieren Sie schriftlich über die Empfehlung und das weitere Vorgehen.

In der Regel werden diese Pflegehilfsmittel Ihnen meist leihweise von entsprechenden Sanitätshäusern zur Verfügung gestellt. Sie müssen sich nur an den Kosten beteiligen, wenn das entsprechende Hilfsmittel keine Leihgabe ist. Ihr Eigenanteil beträgt zehn Prozent jedoch höchstens 25 Euro. Pflegebedürftige bis zum Ende des 18. Lebensjahres müssen keine Zuzahlung leisten.

Sie können durch uns von der Zuzahlung ganz oder teilweise befreit werden, wenn Ihre individuelle Belastungsgrenze für das Kalenderjahr erreicht wurde. Bewahren Sie deshalb alle Belege und Quittungen zum Nachweis gut auf.

Bei den Pflegehilfsmitteln, die zum einmaligen Gebrauch (Einmalartikel) bestimmt sind wie etwa Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe oder Desinfektionsmittel übernimmt unsere Pflegekasse die Kosten in Höhe von bis zu insgesamt 40 Euro im Monat.