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Status

Erstellt am: 09-12-2015
Aktualisiert am: 22-12-2016
Autor: Continentale BKK

Arbeitgeberversicherung | AAG

Damit Arbeitgeber kein wirtschaftliches Risiko tragen, wenn Mitarbeiterinnen unter Beachtung des Mutterschaftsgesetzes als Arbeitskraft ausfallen, regelt das Gesetz über den Ausgleich der Arbeiteraufwendungen (AAG) die Erstattung solcher Ausgaben. Die Umlagepflicht der U2 für die Finanzierung und Erstattung von Aufwendungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft besteht für alle Arbeitgeber, unerheblich wie hoch die Anzahl der Mitarbeiter ist. Die Umlagebeiträge sind gemeinsam mit den Gesamtsozialversicherungsbeiträgen zu melden und zu zahlen. Die Meldung hat dabei in elektronischer Form zu erfolgen. Die Zahlung geht an die Einzugsstelle (gesetzliche Krankenkassen), also gegebenenfalls an uns. Wir führen diese Beiträge an die Ausgleichskasse U2 ab. 

Beitragsbemessung und Erstattungen

Grundlage für die Berechnung der Umlage ist das Bruttogehalt der Arbeitnehmerin bis zur Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung. (2017 West: 6.350 Euro Ost: 5.700 Euro).

Beitragssätze 2017

  Umlagesatz Erstattung

Umlage U2

0,37 %
  • 100 % Mutterschaft
  • 120 % Beschäftigungsverbot, die AG-Beitragsanteile sind mit diesem Erstattungssatz bereits abgegolten

Arbeitgeber erhalten eine Erstattung für

  • die Entgeltfortzahlung während des Beschäftigungsverbotes
  • die Arbeitgeberbeitragsanteile bei Beschäftigungsverbot pauschal in der Höhe von 20 Prozent des fortgezahlten Arbeitsentgeltes bis maximal zur Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherungen
  • den Zuschusses zum Mutterschaftsgeld während der Schutzfrist.

Erstattungsantrag

Den Anspruch auf Erstattung können Sie als Arbeitgeber erst nach der Zahlung vom Mutterschutzlohn oder Zuschuss zum Mutterschaftsgeld geltend machen.

Voraussetzung hierfür ist

  • die ordnungsgemäße Abführung der Umlage 2-Beiträge
  • Erstattungsantrag wird per Datentransport übermittelt, sv.net